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  • Astrid

ACHTSAMKEIT IM ALLTAG: 4-teilige Serie für mehr Gelassenheit & Leichtigkeit in deinem Leben

Aktualisiert: Mai 31

Teil 4: Deine Umwelt

*Du bist ein Teil von allem und Alles ist ein Teil von dir.*

Wie du dein Leben um dich herum wahrnehmen und bewusst gestalten kannst.



Die Welt um uns herum ist ein Spiegel dessen, was wir im Inneren (er)leben. Pflegst du dein Inneres und kümmerst dich um deine Bedürfnisse und Anliegen, wirst du vermutlich auch mit deiner Umwelt achtsam und wertschätzend umgehen können.

Wenn ich von Umwelt spreche, meine ich hier vor allem deine Freunde und sozialen Kontakte, dein Arbeitsumfeld, deine Beziehung, Tiere und natürlich die Natur.

Bist du auf Reisen sind es auch die Menschen die dir einfach flüchtig begegnen, oder der Taxifahrer der dich in dein Hotel bringt. Ein wertschätzender Umgang mit den Menschen und Lebewesen um dich herum ist genauso Teil der Achtsamkeitslehre, wie das Beobachten deines Atems, deiner Gedanken und deiner Gefühle.







Achtsame Kommunikation

Bei der achtsamen Kommunikation geht es vor allem darum, in einem angemessenen Ton auszudrücken was dir wichtig ist und auch genauso zuzuhören, was deinem Gegenüber wichtig ist.

Hier dann den logischen Konsens finden, so dass beide Seiten gestärkt aus dem Gespräch hervorgehen, wäre das Ziel.

Dabei sollte weder der eine noch der andere mehr oder weniger Nachgeben müssen, bzw. das Gefühl haben den Kürzeren zu ziehen.

Das ist wohl nicht immer ganz einfach, kann jedoch geübt und im Alltag gefestigt werden.


Eine Übung hierfür ist das „Zwiegespräch“, das du mit deinem Partner, einem Familienmitglied, einem Freund, einer Freundin oder einem Arbeitskollegen durchführen kannst. Es kann verwendet werden, wenn es aktuelle Themen gibt, die einer Lösung bedürfen, oder einfach so, um einen tieferen Austausch und vielleicht sogar eine Begegnung auf Seelenebene zu ermöglichen.


Eine weitere wundervolle Übung, die genau diese Begegnung auf Seelenebene im Auge hat, nennt sich „Seelenleuchten“. Oft sehen wir in jemand anderem so viel Licht und Talente, die der/diejenige selbst noch nicht erkennt. Genau hierfür ist dies Übung gedacht.

Ich finde diese Übung einfach nur wunderschön und stärkend.



Achtsamer Umgang mit Handy, Internet und Co.

Die Vielzahl an Informationen die uns in der heutigen Zeit beinahe rund um die Uhr erreichen, ist eine enorme Belastung für unser Energiesystem.

Dessen sind wir uns meisten nicht wirklich bewusst.

Solltest du hochsensibel sein, wirst du vielleicht schon gemerkt haben, dass du z.B. nicht neben einem eingeschalteten W-Lan Router schlafen kannst, oder du Kopfweh bekommst, wenn zuviele technische Geräte um dich herum sind.

Ich kann dir nur ans Herz legen, eine Lösung für dich zu finden, wie du möglichst oft einen Smartphone und PC Auszeit in deinen Alltag einbauen kannst.

Eine Möglichkeit wäre, dir bewusst 1 oder 2 x am Tag Zeit zu nehmen deine E-Mails zu lesen. Versuche es nach Möglichkeit zu vermeiden dies zwischendurch zu tun und auf alles gleich zu antworten.

Durch die Infos die da ständig auf uns einprasseln verlieren wir ganz schnell den Fokus und den Faden zu dem, was wir eigentlich tun wollten.

Mein Freund sagt hier immer mit humorvollem Unterton"das streut das Qi" ;) und so ist es auch tatsächlich.

Das gleiche gilt für Whats App und alle anderen Nachrichten am Smartphone.

Plane auch immer wieder handyfreie Tage ein. Also Tage an denen du das Handy einfach ausgeschalten lässt. Hier empfiehlt sich natürlich das Wochenende ganz gut. Es mag sich anfangs für dich komisch anfühlen, wenn du nicht erreichbar bist.

Mit der Zeit wirst du aber den Gewinn an Lebensqualität und Ruhe dadurch spüren, und dies nicht mehr missen wollen.



Achtsamkeit mit der Erde und der Natur

Wenn es um die Natur und Mutter Erde geht, spüre ich für mich eine sehr sehr starke, innige und auch spirituelle Verbindung. Ohne die Natur wären wir einfach nicht lebensfähig. Die Erde trägt und nährt uns. Sie lässt uns sein wie wir sind und hat niemals ein Urteil über uns.

Ich finde, dass es alleine deshalb in unserer Verantwortung liegt, gut mit ihr umzugehen und sie ebenso zu lieben, zu respektieren, zu ehren und zu pflegen. Wir alle wissen, dass das vielerorts nicht der Fall ist...

Wie könnte das nun konkret aussehen?

Es gibt so viele Innovationen und grandiose Ideen, wie man Energie sparen kann und durch gemeinsames Nutzen von Waren, Autos oder Maschinen aktiv einen guten Beitrag für eine gesunde Welt leisten kann.

Wenn du hier deine Fühler öffnest wirst du mehr und mehr auf solche alternativen, ressourcenschonenden Möglichkeiten treffen und sicher auch das passende für dich finden.

Oder du hast vielleicht selbst schon lange eine Idee, wie du einen aktiven Beitrag für eine gesunde Umwelt leisten kannst, dann ist das vielleicht jetzt ein guter Zeitpunkt mit deinem Projekt lozugehen...

Ich bin selbst z.B. ein großer Fan von „aus Alt mach Neu“. Ich finde es macht Spaß alten Dingen eine neue authentische, individuelle Note zu geben, nebenbei ist es erfüllend sich schöpferisch und kreativ zu entfalten, und man hat ganz einfach eine Freude beim Tun und mit dem fertigen Stück.


Wie wärs, wenn du z.B. mal ein Dankbarkeitsritual im Wald durchführst, indem du ganz bewusst und auf deine Art und Weise Danke zur Natur und zu Mutter Erde sagst. Wenn du sensibel bist und dich gerne in der Natur aufhältst wirst du spüren, wie die Erde dich dabei mit Kraft, Energie und einem Gefühl der tiefen Verwurzelung versorgt.

Du könntest z.B. ein "Naturmandala" bauen und so deine Dankbarkeit ausdrücken.

Hier finest du eine Anleitung dazu: "Naturmandala"




Ich streife oft einfach so durch die Wälder ohne Ziel...und allermeistens dauert es nicht lange und ich fühle mich so verbunden mit allem um mich herum, so eingebettet und getragen von dem weichen Moos, dem knirschenden Laub und dem bunten Vogelgezwitscher...

Da passiert es dann ganz von alleine, dass ich anfange ein Naturmandala oder eine

"Transformationsspiralen" aus Pflanzen, Steinen und anderne Naturmaterialien zu bauen. Eine Transformationsspirale mache ich vor allem dann, wenn ich das Gefühl habe es steht eine Änderung in meinem Leben bevor, oder wenn mich ein Thema begleitet, für das ich keine Lösung habe.

Du findest hier die Anleitung dazu: "Transformationsspirale"



Sei auch hier wieder kreativ und wandle die Übungen so ab, wie es für dich stimmig ist.


Ein kurzes Geschichte zu meiner letzten Transformationsspirale: "Wir sind letzten Winter umgezogen, in ein kleines Häuschen mit Garten. Der Garten bietet viele Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung, was mich prinzipiell sehr freut, aber auch irgendwie etwas stresst, weil es eben soviele Möglcheiten gibt.

Ich habe mir aus Pflanzenresten des Gartens eine riesige Transformationsspirale gebaut, mit ca. einem Durchmesser von 3 Metern, sodass ich auch in sie hineingehen konnte.

Beim Bauen habe ich meine Absicht dahingehend ausgerichtet, dass ich im nächsten Jahr den Garten genau so gestalten werden, wie es zum besten für mich und alle Beteiligten ist, dass es entspannt und leicht geht und dass ich viel Freude dabei haben werden...

Nun ja was soll ich sagen, mittleriweile ist unser Garten ein wahrer Kraftort für mich geworden und es macht mir jeden Tag mehr Spaß den Blumen beim Blühen zu zu sehen und neue Sträucher zu pflanzen oder Altes zu jäten. Wobei auch Unkraut bei mir einen Platz hat ;)

Mit so viel Leichtigkeit und Freude, das es ein wahrer Genuss ist...

Während des Winters habe ich die Spirale ja liegengelassen und sie auch immer wieder für mich verwendet, wenn ich irgendwelche Themen hatte, dich ich transformieren oder heilen wollte.

Und ich bin jedesmal anders aus der Spirale rausgekommen, als ich reingegangen bin..."


Es ist ja kein Geheimnis, dass Spiralen an sich eine große transformierende Wirkung haben, wenn du sie dann sogar selbst baust mit Naturmaterialien und du deine Absicht klar ausrichtest, hast du ein wahres Wunderwerk erschaffen, das dich in deiner Ausrichtung unterstützen wird.


Probiers einfach aus für dich. Solltest du keine Garten haben, kannst du z.b. auch eine kleine Energiespirale aus Steinen auf deiner Fensterbank oder deinem Balkon bauen.




Achtsames Essen

Zum Thema Ernährung gibt es Bücher wie Sand am Meer und Empfehlungen noch und nöcher...

Darum möchte ich hier auf dieses Thema nicht tiefer eingehen, da Ernährung eine Entscheidung ist und es jedem selbst obliegt, wie er seine Ernährung gestalten möchte.

Jedoch möchte ich dir mitgeben, dass es durchaus Sinn macht, sich mal einige Tage bewusst zu beobachten wie, wann und mit welchem Gefühl man isst. Oft isst man einfach nicht weil man hunger hat, sonder aus Langeweile, aus Frust, zur Ablenkung oder um den Grund unserer schlechten Laune nicht fühlen zu müssen, sozusagen als Ersatzbefriedigung. Möchtest du tiefer in dieses Thema eintauchen kann ich dir folgendes Buch empfehlen:

"Achtsam Essen und genießen" von Laura Milojevic,

sowie den Film "Hope for All", der sich mit Nachhaltigkeit beim Essen und vor allem veganer Ernährung beschäftig.


Ob vegan, vegetarisch oder ganz normal, sei dir einfach bewusst, was und wie du isst bzw. gib dir die Möglichkeit diesen Bereich deines Lebens mal bewusst zu durchleuchten. Ich merke für mich und meinen Körper ganz klar, dass an der Aussage "Du bist was du isst" was wahres dran ist, und dass es sich in jedem Fall lohnt auf eine gute Qualität bei den Nahrungsmitteln zu achten, egal welcher Ernährungsstil für dich stimmig ist.




Achtsamer Umgang mit Stress

Ein sehr sehr wichtiges Thema, das mir besonders am Herzen liegt ist auch der achtsame Umgang mit Stress im Alltag. Da uns ja oft unsere Umwelt, das Berufsleben oder das Leben an sich in Situationen bringt die stressig sind, dachte ich mir ich baue dieses Thema hier im 4. Teil mit ein.

Hier findest du einen Artikel dazu, mit vielen hilfreichen Tipps.



Achtsam sein ist also nicht nur ein Gewinn im Bezug zu dir selbst, sondern auch im Bezug zu deiner Umwelt. Du kannst es praktisch für alle deine Lebensbereiche anwenden.

Wundere dich nicht, wenn manche Menschen anfangs etwas komisch auf dich reagieren, wenn du ganz bewusst zuhörst, oder Plastikmüll vom Boden aufhebst und wegwirfst, oder ander Dinge machst, die dir im Hier und Jetzt als sinnvoll erscheinen und nicht dem Mainstream entsprechen.



Wenn ich eines gelernt habe, dann dass wir Menschen sowieso ständig irgendetwas von irgendwem denken, das in den meisten Fällen nicht der Realität entspricht oder halt nicht unserer Wahrheit...

...es ist in jedemfall besser du öffnest dich für deine Größe und es hat irgendwer was davon (vorallem du selbst), als du machst dich weiter klein und hältst dich in deinen Herzensangelegenheiten zurück, sodass NIEMAND etwas davon hat...




Ich hoffe es waren einige Inspirationen und Tipps dabei, wie du deinen Alltag bewusster gestallten und dein Leben in Harmonie mit deiner Umwelt bringen kannst.


Für ein genussvolles & gutes Leben,


von Herzen Astrid





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